In Irland am Atlantik unterwegs. Wir leben nicht weit vom Strand. Unterhalb unseres Hauses erstreckt sich kilometerlang ein unberührter Felsen- und Kieselstrand.

 

 

Der Erfahrungsraum des Wanderers kann im Kleinen liegen, im Mikrokosmos. Die Welt der Kieselsteine an diesem Strand ist so geheimnisvoll wie die Welt fliegender Lavabrocken am Vulkan von Whakaari. Ungefährlicher, ja. Ich denke an meinen alten Freund, den Fotografen.

 

 

Als der alte Fotograf jedes Motiv, das er jemals fotografieren wollte, fotografiert hatte, als er müde war vom Anblick der Landschaften, weil sie doch in der immer gleichen Weise auf ihn zurück blickten. Als alles schon einmal da gewesen war, richtete sich der Blick des alten Fotografen auf den Mikrokosmos um ihn herum, in seiner Nähe.

 

 

Er fotografierte Muster und Strukturen. Die Oberflächen von Steinen und Baumrinden. Die feinen Details einer Wolke . . .

 

 

An einem einzigen Kiesel konnte er sich eine Stunde lang erfreuen. In den Mustern und feinen Strukturen entdeckte er Leben, Gestalten, Wesen . . .

 

 

Ein räderloser Bobby Car holt mich in die Gegenwart zurück. Ende einer Fahrt. Ende einer Kindheit. Wann wohl. Wie lange schwamm das Plastikauto hierher, an diesen Strand. Von wo?

 

 

In den feinen Strukturen eines Steines kann man vieles sehen . . .

 

 

 


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. . . vieles erkennen. Vieles hinein phantasieren.

 

 

An unserem Strand unterhalb der Höhe der Pilger. Ein Winter-Spaziergang am Felsen- und Kieselstrand in der Bucht von Bantry in West Cork, Irland.

 

Fotos: Markus Bäuchle / Wanderlust